Wie sich die IT in Zahlen fassen lässt Teil 1

March 9, 2016
Wie sich die IT in Zahlen fassen lässt Teil 1

Beitrag von Jörg Knippschild, Senior Manager Solution Architects, VMware

JoergKnippschild_Portrait_02 nnnIn der IT-Branche beschäftige ich mich täglich mit den Trends und technischen Entwicklungen der Zukunft. Viele davon sind für Unternehmen relevant, wie etwa die Hybrid Cloud, Big Data und Internet of Things. Andere Themen beeinflussen den Konsumenten, darunter Wearables, Smartphones und Tablets. In dieser Reihe möchte ich einigen dieser Trends mit statistischen Fakten auf den Grund gehen. 

Von 100 Personen haben 47 mobiles Internet

Fangen wir beim größten Boom seit der Elektrizität an: dem Internet. Dank Smartphones und Tablets sind wir jederzeit und überall online – was für manche Fluch und Segen gleichzeitig ist. Nichtsdestotrotz verkaufen sich mobile Geräte in Deutschland bestens. Im ersten Quartal 2015 waren es mehr als sechs Millionen Stück, mehr als jemals zuvor in einem ersten Quartal, wie eine Studie der gfu belegt.

Kein Wunder also, dass 2015 aus globaler Sicht auf 100 Personen 47 mobile Breitbandanschlüsse kamen. Beschränkt man die Auswahl der Personen auf Industrieländer, sind es sogar 87 Geräte, wie die International Telecommunication Union (ITU) berichtet. Ironischerweise nutzt in Deutschland jedoch nur jeder Vierte das Internet in der Öffentlichkeit. Laut AGOF liegt das hauptsächlich an der doch eher spärlichen Verfügbarkeit öffentlicher WLAN-Hotspots.

2015 waren rund 6,4 Milliarden Geräte weltweit im Internet der Dinge vernetzt. 2016 sollen täglich ca. 5,5 Millionen weitere dazukommen! Bis 2020 soll die Zahl auf unglaubliche 20,8 Milliarden anwachsen – diese Zahlen gehen aus einer Gartner-Studie hervor.

Vernetzte Fahrzeuge und 21,6 Kilogramm Elektroschrott

Internet wird sich künftig aber nicht nur über Smartphones weiterverbreiten. Fahrzeuge aller Art sind auf dem Vormarsch – allen voran natürlich PKWs. Einer Studie der Strategieberatung LSPdigital zum Thema Connected Cars ergab, dass 27 Prozent der 3.303 befragten Personen schon jetzt Smartphones mit Autos verbinden. Wer sich in Zukunft ein Fahrzeug kauft, wird jedoch auf eine solche Übergangslösung verzichten können: Smart Cars werden über integrierte Internet-Anbindungen verfügen, um Informationen zu Verkehrssituationen mit anderen Smart Cars auszutauschen. Mein Kollege Matthias Schorer (@mschorer) geht in diesem Beitrag auf Computerwoche.de der Frage nach, ob deutsche Autobauer gerade die Zukunft verschlafen und welche Bausteine auf dem Weg zum Smart Car noch fehlen.

Aus so vielen neuen vernetzen Geräten ergeben sich mitunter zwei Aspekte, die für mich interessant sind. Zum einen sind das Daten. Unmengen an Informationen werden schon heute über Online-Kanäle verbreitet – Tendenz steigend. Unweigerlich braucht es daher zuverlässige Cloud-Services, die Backups und Daten-Austausch regeln, sowie Effizienz und Sicherheit steigern. Sie müssen als Schnittstelle zwischen vielen Geräten agieren und dabei komfortabel und möglichst unsichtbar bleiben.

Der zweite für mich interessante Aspekt, mit dem ich mich für heute verabschieden möchte: Bei so viel Elektronik sind 2015 weltweit rund 50 Millionen Tonnen Elektroschrott angefallen, davon stammen 1,8 Millionen Tonnen alleine von den Deutschen (United Nations University). Das sind in etwa 21,6 Kilogramm pro Einwohner im Jahr. Können Sie das bestätigen?

Werfen Sie auch einen Blick auf unseren VMware Blog, um mehr zum Thema Cloud-Services zu erfahren: http://blogs.vmware.com/vcloud/


 
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