Wie Medic Mobile die Schwangerschaftsvorsorge in Uganda um 20% effektiver gemacht hat

August 3, 2016
Wie Medic Mobile die Schwangerschaftsvorsorge in Uganda um 20% effektiver gemacht hat

Nördlich des Äquators, tief in den Rwenzori-Bergen im westlichen Uganda liegt das Bwera Krankenhaus – ein öffentliches Krankenhaus, das vom Gesundheitsministerium in Uganda verwaltet wird. Hier, wo spektakuläre Schönheit auf größte Armut stößt, wimmelt es nur so von Extremen. Auf einen Arzt kommen dort im Schnitt 100 000 Patienten. Asphaltierte Straßen sind rar. Elektrizität ist ein Luxus, den nur wenige genießen können. Aber fast jeder hier besitzt ein Handy – sogar in den kleinsten und entlegensten Dörfern. Dementsprechend gibt es auch viele Übertragungsmasten – der Empfang in Uganda ist sehr viel besser als in San Francisco. Auf diesem Vorteil beruht das Modell von Medic Mobile.

Kranke Dorfbewohner aber auch schwangere Frauen müssen oft 30 bis 50 Kilometer durch die dicht bewaldeten Berge laufen, bis sie den nächsten Arzt erreichen. An dieser Stelle kommt Medic Mobile ins Spiel und digitalisiert das Gesundheitswesen: Alles, was die Gesundheitshelfer dafür tun müssen ist, die nutzerfreundliche App von Medic Mobile auf ihr Handy zu laden. Die App funktioniert sogar in einem 2G Mobilfunknetz. Krankenpfleger, Ärzte und andere Mitarbeiter im Gesundheitswesen können sich ebenfalls in der App registrieren und beispielsweise den Verlauf von Schwangerschaften verfolgen. Auch die Schwangerschaftsvorsorge und die Verteilung von Besuchszeiten und Terminen im Bwera Krankenhaus sind über die Anwendung einfach und schnell möglich. Die Funktionen des Programmes gehen soweit, dass Ärzte sogar den Geburtsverlauf kontrollieren können.

Die Gesundheitshelfer müssen also nicht länger 35 Kilometer ins Bwera Krankenhaus laufen, um gesammelte Informationen einzureichen – stattdessen nutzen sie die Medic Mobile App, die Informationen per Textnachrichten in Echtzeit an das Krankenhauspersonal übermittelt.

Bevor Medic Mobile eingesetzt wurde, erhielten nur 28 Prozent der Frauen in Uganda eine Schwangerschaftsvorsorge. In nur wenigen Jahren hat sich diese Zahl auf 48 Prozent erhöht – und sie steigt weiter. Die Frauen in Uganda bringen nicht nur zunehmend mehr gesunde Kinder auf die Welt, auch das Risiko einer Fehlgeburt oder von potentiell lebensbedrohlichen Komplikationen ist durch die Einführung der Gesundheitsapp rapide gesunken.

Lesen Sie die ganze Geschichte von Kikanda Batelemao, dem Gesundheitshelfer des Bwera Krankenhaus, der mithilfe der Medic Mobile App die werdende Mutter Florence Mbambu von Beginn ihrer Schwangerschaft bis hin zur Geburt des Kindes begleitet und unterstützt hat: http://www.vmware.com/radius/impact/medic-mobile-health-workers/#sthash.gDmEsFWG.dpuf

Inforgrafik_1

http://www.vmware.com/radius/wp-content/uploads/2015/08/MedicMobile-Infographic_PI.pdf

 


 
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