Kompromisse bei der IT-Sicherheit

August 25, 2016
Kompromisse bei der IT-Sicherheit

Warum Daten nicht im Zuge von Business Mobility in Gefahr geraten dürfen

Unternehmen weltweit möchten die Digitalisierung in ihrem Unternehmen umsetzen und so konkurrenzfähig zu bleiben – das beinhaltet auch, dass sie mobiler werden. Schließlich kann es keine digitale Transformation ohne Mobility geben. Zunehmende Unternehmensmobilität bedeutet, dass auch von außerhalb einer Organisation von unterschiedlichen Standorten und Geräten auf den Datenbestand zugegriffen werden kann. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass es mehr Endpunkte gibt, an denen Hacker und Viren ansetze können und damit einhergehend auch ein höheres Risiko für eine Sicherheitslücke. Wird es also immer einen Kompromiss geben müssen?

Unsere neuesten Studienergebnisse zeigen jedenfalls, dass 65 Prozent der IT-Entscheidungsträger so stark unter Druck stehen, Mobility-Initiativen auf den Weg zu bringen, dass sie dafür kalkulierte Sicherheitsrisiken in Kauf nehmen. Die Mehrheit der Befragten (60 Prozent) ist der Meinung, dass die Vorteile der Unternehmensmobilität jegliche Sicherheitsprobleme wie Sicherheitslücken und damit verbundene Datenverluste rechtfertigen.

Laut der von VMware in Auftrag gegebenen Studie des Marktforschungsinstituts Vanson Bourne, geben mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der befragten IT-Führungskräfte aus Deutschland an, dass ihre Mitarbeiter zunehmend mobile Arbeitsplätze einfordern. Fast ein Viertel (24 Prozent) ist der Meinung, dass mobiles Arbeiten die Produktivität steigert. Doch auch von höheren Hierarchieebenen wird Druck auf die IT-Entscheider aufgebaut: Mehr als 22 Prozent der IT-Führungskräfte fühlen sich von ihrem Management unter Druck gesetzt, damit diese Zugriff auf Unternehmensdaten vom eigenen mobilen Gerät aus erhalten – auch wenn dies gegen die Unternehmensrichtlinien verstößt.

Mehr als ein Drittel der Befragten (34 Prozent) gaben an, dass sie bei ihren eigenen Geräten mehr auf die Datensicherheit achten als bei ihrem Unternehmensgerät. Nur 36 Prozent der Mitarbeiter sind über sämtliche Mobilitätsrichtlinien ihres Unternehmens informiert. Die Mehrheit weiß somit nicht darüber Bescheid, ob und wann sie gegen diese verstoßen. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass IT-Entscheider zwischen allen Stühlen sitzen: einerseits sollen sie Unternehmensmobilität ermöglichen und vorantreiben, andererseits aber auch die Sicherheitsrichtlinien einhalten.

Es stellt sich also die Frage, was sie tun können, um die digitale Transformation in ihrem Unternehmen umzusetzen, Unternehmensmobilität zu ermöglichen und gleichzeitig keine Kompromisse bei der IT-Sicherheit einzugehen.

Es geht um das ‚UND’: Es müssen Lösungen wie VMware Horizon entwickelt werden, die es dem IT-Team ermöglichen, die Mitarbeiter mobil zu machen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die unternehmenseigenen Daten gleichzeitig sicher sind. Es dürfen keine Kompromisse mehr eingegangen werden. Mit Horizon können Unternehmen eine Sicherheitsdefinierte Architektur mit individuellen Zugriffsrechten integrieren. IT Teams behalten so den Überblick und die vollständige Kontrolle. Unternehmen müssen sichere digitale Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, mit denen die Nutzer entsprechend ihrer Zugriffsrechte alle Daten auf allen Geräten zur Verfügung haben – ohne Abstriche bei der IT Sicherheit machen zu müssen.

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