IT-Talente aus aller Welt fördern: Was VMware bietet

November 21, 2017
IT-Talente aus aller Welt fördern: Was VMware bietet

Beitrag von Annette Maier, Vice President & General Manager Germany, VMware

Der IT-Branche eilt ein attraktiver Ruf voraus: Sie gilt als Top-Arbeitgeber und auch in Zukunft ist die Nachfrage nach IT-Fachkräften hoch! Was für die Arbeitssuchenden bzw. für Absolventen das reinste Glück zu sein scheint, ist für ein IT-Unternehmen eher die Kehrseite. Denn wir sind nicht nur stetig auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, die entsprechenden Fachkräfte werden heutzutage weltweit durch Headhunter und Konkurrenzunternehmen heiß umworben. Unsere bereits angeworbenen qualifizierten Fachkräfte lassen wir natürlich ungern gehen. Daher ist es wichtig dafür zu sorgen, dass sich die Mitarbeiter im Unternehmen wohl fühlen – und dazu ist weit mehr nötig als ein Angebot unterschiedlicher Fortbildungsmaßnahmen. Es braucht Anerkennung, Weiterentwicklungsmaßnahmen, ein gutes Team, eine angenehme Atmosphäre, interkulturelles Verständnis, Mitarbeiterprogramme und Vorteile, die die Konkurrenz nicht bieten kann. Als Vice President & General Manager in Deutschland bin ich für rund 360 Mitarbeiter in ganz Deutschland verantwortlich. Mir ist es wichtig, gemeinsam mit dem Management-Team und der HR-Abteilung eine teamorientierte Führungskultur im deutschen Team zu fördern, in der sich Mitarbeiter unabhängig von ihrer Herkunft wohl und wertgeschätzt fühlen.

Welche Programme bietet VMware den Mitarbeitern?

Zusätzlich zu den internen und externen Trainings, die wir allen Mitarbeitern bieten, haben wir noch spezielle Angebote für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung, die sich nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit richten. Bereits nach einem Jahr bei VMware können unsere Mitarbeiter für bis zu 5.000 US-Dollar pro Jahr zusätzliche externe Weiterbildungen machen. Nach zwei Jahren haben Mitarbeiter die Möglichkeit, auch andere Bereiche bei VMware oder den Kunden kennenzulernen. Nach fünf Jahren können die Mitarbeiter für drei Monate in ein anderes Team wechseln – selbstverständlich auch international, sofern eine Stelle vakant ist. Diese Erfahrung kann für Mitarbeiter in zweierlei Hinsicht spannend sein: Erstens kann es in der alltäglichen Arbeit helfen in einem anderen Team mitzuarbeiten, um Prozesse und Abläufe besser zu verstehen. Zweitens kann ein Mitarbeiter sich dadurch orientieren, wenn er sich beispielsweise gerne in eine andere Richtung weiterentwickeln möchte.

Nachwuchskräften mit Führungspotential empfehle ich auch das Training ‚Exploring a Career as People Manager’. Dort lernen Mitarbeiter, die bisher noch keine Führungsposition innehaben, unterschiedliche Bereiche aus dem Leben eines Managers kennen. Insbesondere für junge Talente, die oftmals am Anfang ihrer Karriereleiter stehen, ist das eine gute Möglichkeit, um einen kleinen Blick in ihre Zukunft zu werfen und die Optionen abzuwägen.

Für ein gesundes Arbeitsklima: Körperliche und mentale Gesundheit

Täglich mindestens acht Stunden sitzen – darauf ist der menschliche Körper eigentlich nicht ausgelegt. Sport ist nicht nur für die körperliche Fitness wichtig, sondern gleichzeitig ein mentaler Ausgleich. Da uns die Gesundheit unserer Mitarbeiter wichtig ist, unterstützen wir sie durch finanzielle Zuschüsse. Auch die mentale Gesundheit liegt uns am Herzen. In schwierigen und belastenden Phasen, auch im Privaten, können sich Mitarbeiter anonym an eine internationale Hotline wenden, die sie bei der Suche nach dem passenden externen Experten unterstützt.

Interkulturelles Verständnis für bessere Teamleistung

Als globales Unternehmen mit Mitarbeitern unterschiedlichster Herkunft ergeben wir eine bunte Mischung – und darauf sind wir stolz. Dennoch: Die Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Kulturen meist in einer fremden Sprache birgt oft Herausforderungen und Verständnisschwierigkeiten. Daher ist es besonders wichtig, unsere Mitarbeiter für kulturelle Unterschiede zu sensibilisieren, so dass sie besser aufeinander eingehen können. Konsequenz ist ein freundlicheres Arbeitsklima, in dem wir uns wohl fühlen – ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Sind Teambuilding-Maßnahmen ein Muss?

Es geht auch anders! Seit wir in Deutschland mit dem Social Day ein alljährliches Corporate Social Responsibility -Event veranstalten, gibt es kaum noch Anfragen nach Teambuilding-Maßnahmen. 2017 unterstützten 225 VMware-Mitarbeiter aus ganz Deutschland einen ganzen Tag lang das Kloster Benediktbeuern. Der Social Day liegt mir ganz besonders am Herz und ich bekomme jedes Jahr positives Feedback von meinem Team. Mittlerweile nutzen auch die Manager der einzelnen Teams den Ansatz für ihre eigenen Mitarbeiter, um die traditionellen Teambuilding-Maßnahmen zu ersetzen – das zeigt, wie erfolgreich dieses Konzept ist. Diese speziellen Aktionen bauen eine starke Bindung auf und tragen dazu bei, dass wir stolz darauf sind, für VMware zu arbeiten. Insbesondere für junge Arbeitnehmer ist das ein wichtiger Faktor, denn sie möchten sich gerne mit ihrem Arbeitgeber identifizieren – und auch das gute Verhältnis zu den Kollegen spielt eine große Rolle.

Führungskräfte sollten mit gutem Beispiel vorangehen – und hier schließe ich mich nicht aus. Die HR-Abteilung gibt uns Programme und eine sinnvolle Leitlinie an die Hand. Doch es liegt an der Managementebene, diese zu leben, individuell auf die Mitarbeiter einzugehen und uns Zeit für die Kommunikation zu nehmen. Denn uns muss immer wieder bewusst sein, dass ein Unternehmen nur so gut ist wie seine Mitarbeiter.

Welche Maßnahmen kennen Sie, um IT-Talente zu fördern? Ich freue mich über Austausch auf LinkedIn, Xing und Twitter!


 
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