So setzen Sie Ihr IT-Budget optimal ein

March 2, 2017
So setzen Sie Ihr IT-Budget optimal ein

Beitrag von Annette Maier, Vice President Germany, VMware

Beim Thema IT-Budget bekommt so mancher CIO und IT-Entscheider richtige Kopfschmerzen: Es gilt die IT-Leistung aufrecht zu erhalten oder gar zu steigern und gleichzeitig die Kosten so gering wie möglich zu halten. Angesichts der rasant fortschreitenden Digitalisierung ist das für viele ein richtiger Drahtseilakt. Eine vernünftige Aufteilung des IT-Budgets ist dabei das A und O für den Unternehmenserfolg – doch was muss anno 2017 beim Thema IT-Budget beachtet werden um es optimal auszuschöpfen? Ein paar Ansätze.

1. CIO versus Abteilung: Absprache mit Entscheidern essentiell

Um eine Auseinandersetzung mit aktuellen Industrie-und Technologietrends kommen IT-Verantwortliche nicht herum. Die Digitalisierung ist kein hippes Marketing-Buzzword, sondern ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg – und das branchenübergreifend. Ob IoT, Big Data oder Mobile: Als CIO müssen Sie sich klar positionieren und dieses entsprechend ihrem Geschäftsmodell und Unternehmensziel justieren. Dabei ist die Absprache und Koordination mit den Abteilungen und dem Management essentiell, alleine schon, um einer unberechenbaren Schatten-IT vorzukommen, die längst zum Mainstream geworden ist. Hier sollten die Anforderungen der Abteilungen kritisch hinterfragt und beispielsweise mit einem Planungstool betrachtet werden, das in allen Abteilungen eingesetzt werden kann. Auch lässt sich wertvolles Budget sparen, indem ein Investment in neue abteilungsübergreifende Applikationen getätigt wird.

2. IT-Sicherheit versus mobile Geräte: keine Kompromisse eingehen

Ihre Mitarbeiter wollen Smartphones, Tablets und Laptops für unterwegs – und Ihnen wird ganz flau, weil Sie sich um die Kontrolle Ihrer IT-Sicherheit sorgen? Ein berechtigter Einwand – der aber umso mehr eine intelligente IT-Budgetierung mit richtigen Investments in „State-of-the-Art”-Security-Lösungen erforderlich macht. Neben den Anschaffungskosten schlägt sich auch eine zusätzliche Infrastruktur zum Management der mobilen Geräte und Anwendungen budgetär nieder. Und da die Investitionen in eine IT-Sicherheits-Architektur oft aus dem regulären IT-Budget kommen, sollte dafür ein monetärer Puffer in der Kalkulation berücksichtigt werden – schon alleine, um für den Ernstfall in Form von Hackerangriffen und anderen schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen gut gewappnet zu sein.

Sicherlich kennen Sie die IT-Grundschutz-Kataloge des BSI? Diese fungieren mittlerweile für zahlreiche Unternehmen und Behörden als Fundament eigener Maßnahmenkataloge. Weitere Infos finden Sie hier. Last but not least, sollten IT-Verantwortliche voraus denken, um ihr Budget zu schonen – etwa in Hinblick auf die neuen IT-Sicherheitsgesetze im Bereich kritischer Infrastruktur oder die bevorstehende EU-Datenschutzverordnung.

3. Multi-Clouds versus Kostenkontrolle: bloß nicht verzetteln

Beim Thema Cloud Management spielt das Budget natürlich auch eine wichtige Rolle. Schließlich sind die transparenten Kosten und Einsparungsmöglichkeiten für viele Unternehmen ein Hauptgrund für den Wechsel in die Cloud. Dass Sie bei Cloud-Diensten auf das Kosten- und Vertragsmodell achten müssen, versteht sich von selbst. Hilfreich kann auch die Feststellung eines maximalen Kostenniveaus sein, das ihr IT-Budget zusätzlich schonen kann. Wer eine Multi-Cloud-Strategie verfolgt und mehrere Cloud-Plattformen unterschiedlicher Anbieter nutzt, für den ist das Thema Kostenkontrolle schon durchaus komplexer. Mit den Cross-Cloud-Services versetzt VMware die IT in die Lage, Daten und Anwendungen zu sichern und Kosten zu kontrollieren – durch eine übersichtliche Betriebsumgebung für Public Clouds und On-Premise Workloads.

Zu guter Letzt sollte Budget für Innovationen vorgesehen werden. Eine Studie von Capgemini zum Thema „IT-Budgets 2017: Wer bezahlt die Innovation?” zeigt, dass CIOs wenig Geld für Innovationen einplanen. Der Grund: Die Fachabteilungen treiben die Digitalisierung voran. Dieses Ergebnis stimmt eins zu eins mit einer aktuellen VMware-Studie überein, der zufolge die Impulse zum technologischen Wandel vielfach gar nicht mehr von der IT kommen. Doch sollte nicht gerade die IT der Treiber von Innovationen sein – und sich die Kompetenz nicht nehmen lassen?

Falls Sie Lust haben, freue ich mich, diese Frage mit Ihnen auf LinkedIN oder XING zu diskutieren!


 
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