Kühlschrank leer: Ein Fall für Mr. Chatbot? Deutschlands Meinung über KI im Alltag ist geteilt!

November 28, 2017
Kühlschrank leer: Ein Fall für Mr. Chatbot? Deutschlands Meinung über KI im Alltag ist geteilt!

Möchten Sie von Mr. Chatbot, Ms. Siri oder Mrs. Alexa bedient werden? Diese Frage haben wir uns und rund 1.000 deutschen Verbrauchern gestellt. In diesem Beitrag erfahren Sie die Ergebnisse der Studie zum Verhältnis der Deutschen zur Künstlichen Intelligenz.

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Möchten Sie von Mr. Chatbot, Ms. Siri oder Mrs. Alexa bedient werden? Diese Frage haben wir uns und rund 1.000 deutschen Verbrauchern gestellt. Das Ergebnis der Umfrage, die wir mit Bitkom durchgeführt haben, zeigt: Die Deutschen sind noch immer sehr skeptisch, wenn es um vollautomatisierte Dienstleistungen geht. Immerhin: 44 Prozent der deutschen Konsumenten würden einem vollautomatisierten Einkaufsservice vertrauen, der Lebensmittel automatisch nachbestellen würde, wenn diese aufgebraucht sind. Gehören Sie auch dazu?

Das Leitmotiv: Customer & Client Experience

Für die deutschen Handelsunternehmen ist das sicher eine gute Nachricht. Investieren doch Retailer aller Art immer stärker in neue Technologien und die Vernetzung aller Services. Die Hoffnung dahinter ist, das Einkaufserlebnis noch persönlicher zu gestalten und mit neuen Konzepten wie Click & Collect oder direkten Lieferservices neue Kunden zu gewinnen. Bei all der Euphorie gibt es aber auch einen Wermutstropfen: Neun von zehn der im Rahmen unserer Studie befragten Verbraucher möchten auf den Kontakt mit einer realen Person nämlich nicht verzichten. Das Ende von Mr. Chatbot, Ms. Siri & Co.? Ich denke, nein!

Vertrauen ist die Voraussetzung für jede Interaktion

Der Grund für diese Skepsis wird beim Blick auf ein weiteres Ergebnis der Umfrage deutlich: Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Verbraucher sind nämlich der Ansicht, dass ein Chatbot ein größeres Sicherheitsrisiko im Hinblick auf persönliche Daten darstellt, als ein Mensch. Die Befragten stehen der künstlichen Intelligenz kritisch gegenüber und bevorzugen den persönlichen Kontakt. Nicht nur im Einzelhandel, sondern auch im Gesundheitswesen. Fast alle Studienteilnehmer (93 Prozent) würden eher einem Arzt als einem computerbasierten medizinischen Informationssystem, gerne auch Doc Robot genannt, vertrauen. Ich muss ehrlich sagen, dass mich diese Abneigung gegenüber KI und IoT in der Medizin schon ein wenig verwundert. Denn: Wie in diesem Blogbeitrag beschrieben, stellen neue, meist IoT-basierte Technologien wie Wearables, Tracking von Patienten und Geräten im Krankenhaus, digitale Patientenakten oder der intelligente OP einen enormen Fortschritt dar.

Generation Y hat die Vorteile längst erkannt

Die große Challenge für Handel und Gesundheitswesen wird aus meiner Sicht darin bestehen, Kunden bzw. Patienten auf beiden Kanälen, Online und Offline, und durch IoT unterstützt so individuell wie möglich zu bedienen bzw. zu behandeln und gleichzeitig den Datenschutz zu gewährleisten. Die kontextbezogene Analyse von Bewegungsdaten im Web und persönlichen Informationen, wie Gesundheitsdaten, spielt hierbei sicherlich eine wichtige Rolle. Denn nur so lässt sich aus der schieren Datenmenge genau die Information ziehen, die für einen erfolgreichen Kauf oder eine erfolgreiche Behandlung notwendig ist. Rund zwei Drittel der Befragten sehen gerade hierin Vorteile: Laut unserer Studie ist es vor allem die Generation Y, die erkannt hat, welche Zeit- und Kostenvorteile durch personalisierte, auf Datenanalyse basierenden Services – sei es im Handel oder im Gesundheitswesen – entstehen.

Von einer Science Fiction-Welt in den realen Alltag  

Das Internet der Dinge (IoT) und Künstliche Intelligenz waren bisher einer Science Fiction-Welt vorbehalten. Innovative Unternehmen und vor allem Startups bringen IoT und KI längst in die Realität, revolutionieren die Märkte und die Art und Weise, wie wir Einkaufen, unsere Bankgeschäfte erledigen und das Gesundheitssystem nutzen. Wir haben zwar den Eindruck, dass der Mensch mehr Sicherheit verspricht als eine Maschine, doch letztlich entspricht das nicht der Realität. Unternehmen dürfen die Bedenken, Ängste und Erfahrungen der Verbraucher nicht ignorieren oder unterschätzen, sondern müssen sie bei der Nutzung smarter und innovativer Technologien an die Hand nehmen. Wird Sicherheit bereits in die DNS der IT-Infrastruktur integriert, können Daten sicherer gehandhabt und gespeichert werden. Auf diese Weise sind zuverlässige und fundierte Entscheidungen möglich – ohne das Risiko menschlicher Fehler.

Ich bin überzeugt: Handel und Gesundheitswesen wird es gelingen, die Skepsis der Verbraucher zu überwinden. Wie wir Sie bei VMware dabei unterstützen können und über die detaillierten Ergebnisse unserer Studie informiere ich Sie gerne! Kontaktieren Sie mich auf LinkedIn, Xing und Twitter.


 
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