Attraktives Arbeitsumfeld durch Fokus auf Mitarbeiter und leistungsstarke Plattformen

June 22, 2018
Attraktives Arbeitsumfeld durch Fokus auf Mitarbeiter und leistungsstarke Plattformen

James McMahon, Leiter des Bereichs Digital Workplace bei Atos

„Unsere Arbeitsweise verändert sich“ – wohl kaum einen Satz hat man in den vergangenen Jahren in der Geschäftswelt häufiger gehört. Insbesondere in den letzten zwölf Monaten wurde deutlich, dass Unternehmen auf völlig neue Arbeitsmethoden setzen.

Zukunftsorientierte Unternehmen haben erkannt, dass umfassende Investitionen in eine optimale Kundenerfahrung nur wenig bringen, wenn Mitarbeiter sich weiterhin mit veralteten Services und Prozessen abmühen müssen. Das Engagement der Mitarbeiter ist der Schlüssel zum Erfolg und hat messbare Auswirkungen auf das Unternehmen.

Umfragen von VMware kommen zu einem klaren Ergebnis: Mehr als 80 Prozent der CIOs in der Region EMEA sind überzeugt, dass der Umsatz ihres Unternehmens in drei Jahren um fünf Prozent steigen kann, wenn Mitarbeiter einfachen Zugang zu den gewünschten und benötigten Anwendungen erhalten.

Generationsübergreifende Nachfrage nach neuen Technologien und rasch steigende Erwartungen

Auch die „Konsumerisierung der IT“, über die seit mehr als zehn Jahren viel diskutiert wird, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dabei geht es nicht mehr nur darum, Mitarbeitern für ihre Aufgaben die Smartphones zur Verfügung zu stellen, die sie auch in ihrer Freizeit nutzen. Unternehmen müssen heute den Erwartungen ihrer Mitarbeiter gerecht werden und auf neuen Technologien basierende Anwendungen und Geräte bereitstellen. Immer mehr Verbraucher nutzen beispielsweise sprachgesteuerte vernetzte Geräte wie Alexa, um Lampen ein- und auszuschalten, Musik zu hören oder sogar Bestellungen aufzugeben. Viele Unternehmen setzen bereits Alexa for Business ein, um Dokumente auszudrucken, Videokonferenzen einzurichten und andere Routineaufgaben durchzuführen.

Hinzu kommt der demografische Wandel, der auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt hat. Häufig werden die Veränderungen am Arbeitsplatz auf die Generation der Millennials zurückgeführt. Tatsächlich ist die Nachfrage nach neuen Technologien jedoch generationsübergreifend. Für Unternehmen sind Schulabgänger und Hochschulabsolventen, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind, besonders attraktiv. Zugleich müssen sie jedoch auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter im Blick behalten, die anderen Generationen angehören und über viele Jahre Berufserfahrung verfügen. Sie sind deshalb gefordert, das Arbeitsumfeld an neuen Anforderungen auszurichten und dabei den komplexen Erwartungen ihrer Mitarbeiter Rechnung zu tragen.

Technologische Möglichkeiten in Einklang mit menschlichen Bedürfnissen

Groß angelegte Projekte für die digitale Transformation lagen bislang in der alleinigen Verantwortung der IT-Abteilung. Im Mittelpunkt dieser IT-Projekte stand häufig die Technologie – menschliche Bedürfnisse und Anforderungen wurden zumeist nicht berücksichtigt. Das hat sich geändert: Zunehmend zeigen auch andere Geschäftsbereiche Interesse an Digitalisierungsinitiativen. Die Vorstellung, Technologie gehe nur die IT-Abteilung etwas an, hat damit ausgedient. Bei der Einführung digitaler Arbeitsplätze ist immer häufiger die Personalabteilung federführend, da auch die Geschäftsleitung erkannt hat, dass diese neue Technologie das Mitarbeiterengagement fördert.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass Technologie in solchen Projekten keine zentrale Rolle mehr spielt – nach wie vor ist eine solide technologische Grundlage für ein Projekt zur Transformation der Arbeitsumgebung entscheidend. Der Schwerpunkt der IT mag weiterhin auf Kostensenkungen und einer nachweisbaren Steigerung der Produktivität liegen. Andere Geschäftsbereiche bringen jedoch Anwendungsbeispiele und praktische Erfahrungen mit ein, mit denen sich vermeintlich geringfügige Probleme, die in größeren Transformationsprojekten untergehen, identifizieren und beheben lassen. Ein Beispiel dafür wäre ein komplexes Formular, mit dem Helpdesk-Anfragen kategorisiert werden. Dieses könnte zur Folge haben, dass Mitarbeiter eigene Behelfslösungen entwickeln, die die Sicherheit oder Governance-Prozesse des Unternehmens gefährden können.

Genau diese Form der Eigeninitiative gilt es zu vermeiden, wenn Unternehmen sich nicht unbeabsichtigt Gefahren aussetzen möchten. Vorläufige oder dauerhafte Behelfslösungen oder Anpassungen durch sachkundige Mitarbeiter sind Symptome für Anwendungen, Prozesse und Systeme, die ihren Zweck nicht erfüllen. Unternehmen müssen sich deshalb entscheiden, ob sie ihre Systeme in herkömmlicher Manier abschotten oder ob sie die Ursachen beheben und den Mitarbeitern das gewünschte Arbeitsumfeld bieten.

Einfacher Zugriff und hoher Bedienkomfort

Unternehmen sollten sich genauer mit der Arbeitsweise ihrer Mitarbeiter auseinandersetzen und die Arbeitsumgebung ihren Bedürfnissen entsprechend gestalten. Mit der wachsenden Zahl virtueller Mitarbeiter, dem Aufkommen der Gig-Economy sowie von Technologien, mit denen klassische Bürotätigkeiten auch von anderen Orten aus erledigt werden können, sind ein einfacher Zugriff und ein hoher Bedienkomfort wichtige Erfolgsfaktoren geworden.

Und genau aus diesem Grund sollte die Einführung digitaler Arbeitsplätze auch nicht als einmaliges Projekt betrachtet werden. Arbeitgeber müssen mit den Veränderungen Schritt halten und den Erwartungen der Mitarbeiter gerecht werden, um deren Engagement zu sichern. Auf diese Weise genießen sie höheres Ansehen unter ihren Mitarbeitern. VMware hat außerdem festgestellt, dass Mitarbeiter mit einem digitalen Arbeitsplatz ihren Arbeitgeber mit mehr als doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit als Vorreiter in Sachen digitale Transformation bezeichnen und vier Mal so häufig angeben, dass die Arbeitsbedingungen in ihrem Unternehmen attraktiver geworden sind.

Mitarbeiter und Plattformen als Garant für zukünftiges Wachstum

Wirkliche Produktivität setzt voraus, dass die Arbeit Spaß macht. Und genau dafür sollten Arbeitgeber sorgen. Sie müssen wissen, was ihre Mitarbeiter benötigen, um Freude an ihrer Arbeit zu empfinden. Sie müssen ihren Mitarbeitern die nötige Unterstützung zukommen lassen und dabei auch die Anforderungen des Unternehmens berücksichtigen. Es geht also darum, die Wünsche der Mitarbeiter zu kennen und ihnen die Plattformen und Anwendungen zur Verfügung zu stellen, die auf ihre individuellen Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten sind. Wenn Unternehmen beide Aspekte gleichermaßen berücksichtigen, können sie durch digitale Arbeitsplätze die Zufriedenheit, das Wohlbefinden und das Engagement der Mitarbeiter verbessern und damit letztlich zum geschäftlichen Erfolg beitragen.

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