3 Fragen an Svenja Habenschaden, Marketing-Chefin DACH, VMware – #WomenInIT

June 2, 2016
3 Fragen an Svenja Habenschaden, Marketing-Chefin DACH, VMware – #WomenInIT

Beitrag von Annette Maier, Country Manager Germany, VMware

Annette_Maier_Country Manager Germany_2„Du hast ihn dir hart arbeitet: Also schäme dich nicht für deinen Erfolg!”

Frauen in der IT? – Gibt’s nicht! Es gibt kein Vorurteil, das sich so hartnäckig hält und doch so falsch ist. Dies belegen auch erfolgreiche Frauen bei VMware Deutschland, die zum Unternehmenserfolg wesentlich beitragen. Eine von ihnen ist Svenja Habenschaden, unsere Marketing-Chefin DACH.

Wer ist Svenja und was kann sie zum Thema Frauen in der IT sagen? Das habe ich mich auch gefragt und sie deshalb einmal unter vier Augen interviewt. Viel wichtiger fand ich dann aber die Frage nach dem besten IT-Witz, den sie kennt.

„Auf einer Wetterstation muss die tägliche Niederschlagshöhe manuell in den Computer eingegeben werden. Einer der Wettermacher vertippt sich und trägt statt 8,54 Zentimeter tatsächlich 8,54 Meter ein. Der Computer gibt folgende Fehlermeldung aus: Baue ein Boot! Nimm von jeder Tierart zwei, ein männliches und ein weibliches.”

Svenja Habenschaden ist seit September 2015 als Director Marketing, DACH für die Marketing-Aktivitäten von VMware in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz verantwortlich. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der IT-Branche hatte sie zahlreiche Positionen im Marketing bei führenden Technologieanbietern inne, darunter 13 Jahre als Senior Marketing Manager, EMEA bei dem Anbieter für innovative Netzwerklösungen Brocade. Weitere berufliche Stationen waren unter anderem Informix Software und Legato Systems. Svenja Habenschaden lebt mit Mann und Hund in München. Ihr Xing-Motto lautet: „I am MAD – Make a Difference via Marketing Approach & Revenue Contribution!

VMware_3_Fragen_an_SH

 

Annette Maier: Kaffee oder Tee?

Svenja Habenschaden: Espresso/Espresso Macchiato geht immer und Tee im Winter.

Annette Maier: Strand oder Meer?

Svenja Habenschaden: Meer zum Tauchen und Segeln.

Annette Maier: Beatles oder Rolling Stones?

Svenja Habenschaden: Bon Jovi und Grönemeyer.

 

Annette Maier: Nur wenige Führungspositionen sind in der IT-Branche in Frauenhand, du hast es hingegen in deiner Laufbahn bis zur Marketing-Chefin DACH von VMware gebracht: Was ist dein Erfolgsrezept?

Svenja Habenschaden: Mein Erfolgsrezept während meiner bisherigen Laufbahn basiert auf drei wichtigen Säulen: Fairness, Ehrlichkeit und Teamwork gegenüber meinem direkten Team, Kollegen und Agenturen.

Annette Maier: Du kannst mittlerweile auf mehr als 15 Jahre in der IT-Branche zurückblicken: Gibt es deiner Meinung nach tatsächlich eine „männliche Firewall” und wie waren deine persönlichen Erfahrungen?

Svenja Habenschaden: Für mich gab es eigentlich nie eine „männliche Firewall”, aber der Eindruck, dass man als Frau oft mehr leisten muss, um Anerkennung zu bekommen, den habe ich auch erlebt! Aus meiner Sicht ist es wichtig, mit Wissen, Marktkenntnis, dem gesamten privaten Netzwerk wie auch direkter Ansprache zu arbeiten. So konnte ich mich in der IT-Branche sehr gut durchsetzen und die „männliche Firewall” außer Acht lassen.
Ich hatte immer einen sehr guten Karriere-Coach, Barbara Spicek. Sie ist mir stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden – da sie selber eine weltweite Stelle als Vice President Sales besetzt. Ihr Credo war immer: Stelle dein Wissen, Kenntnisse, Taten und Expertentum in den Vordergrund und arbeite in enger Kooperation mit deinem Team sowie den wichtigsten internen sowie externen Stakeholdern.

Annette Maier: Warum sollten junge Frauen über eine Karriere in der IT nachdenken?

Svenja Habenschaden: Es sind einfach interessante Themen, die überall nachzulesen sind, und junge Menschen in ihrem Alltag begleiten. Ich selber habe gerade zwei Praktikantinnen in meinem Team, die ich in den Job einarbeite, sie aber auch mal selber „laufen” lasse, damit sie eigenen Erfahrungen machen können. Diese Branche hat großes Potential, wo Frauen in verschiedenen Positionen tätig und erfolgreich sein können – mit sehr guten Karrierechancen.
Ein junger Mensch sollte am Anfang eher in eine Generalisten-Position tätig sein, um persönliche Stärken zu erkennen und auch später in verschiedenen Positionen weiterzukommen. Zum Beispiel würde ich nicht empfehlen, nur Event Manager zu sein, da wird man zu schnell in eine Ecke geschoben, sondern sich breit aufzustellen und sich alle Themen rund um die Digitalisierung anzueignen, denn hier wird es in der Zukunft sicher ganz neue Positionen und Karrieremöglichkeiten geben.


Sind Sie eine Frau in der IT? Geben Sie mir Bescheid und vielleicht interviewe ich Sie als nächstes!

 
Related Posts
 

Der IT-Branche eilt inzwischen ein attraktiver Ruf als Top-Arbeitgeber voraus. Um Talente zu halten und zu fördern, benötigen Unternehmen die richtigen Strategien. Aber: Was bietet VMware den Mitarbeitern?

Gerade bei der digitalen Avantgarde und im Start-up-Umfeld gehören ein teamorientiertes Führungsprinzip, ein zugänglicher Chef mit offener Bürotür und das gegenseitige Duzen zum guten Ton. Doch wollen Mitarbeiter überhaupt auf ihren Chef verzichten? Doch wollen Mitarbeiter ihrem Chef überhaupt gleichgestellt sein oder gar ganz auf ihn verzichten? Was meinen Sie? Ich freue mich über einen regen Austausch zu diesem Thema!

Im Zuge der Digitalisierung kommen auch etablierte Führungsprinzipien auf den Prüfstand. Schnelligkeit, Innovationskraft und Agilität sind mit herkömmlichen Management-Methoden nur eingeschränkt zu erzielen. Deshalb schwappt ein Prinzip, das in der Softwareentwicklung bereits jahrelang und mit guten Ergebnissen genutzt wird, nun auf die komplette Unternehmensführung über: Die agile Führung.

Die Amadeus IT Group ist ein führender Anbieter zukunftsweisender Technologien für die Reisebranche mit einem Umsatz von mehr als 3 Milliarden Euro. Damit die bis zu 39.000 Enduser-Transaktionen pro Sekunde verarbeitet werden können, setzt die Amadeus IT Group auf Cloud Computing- und Open Source-Lösungen von VMware.

 
 
Blog Archive